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Zahnpulver Test & Vergleich 2023: Die 5 besten Zahnputzpulver

6 Kommentare

Mit einem Zahnpulver kannst Du Deine Zähne reinigen und Deinen Atem erfrischen. Befürworter behaupten zudem, dass Zahnputzpulver Zahnbelag und Verfärbungen wirksamer entfernt als Zahnpasta. Zahnpulver-Rezepte gibt es bereits seit Jahrtausenden. Frühere Mischungen enthielten z. B. alkalische Asche, zerriebene Knochen oder Muschelkalk. In der heutigen Zeit gehören Natron, Aktivkohle oder grobes Salz zu den häufigsten Zutaten. Zwar kannst Du Zahnpulver selbst herstellen, die besten Ergebnisse im Online-Test erzielen jedoch Produkte aus dem Online-Versand oder der Apotheke.

In unserem Ratgeber weiter unten erhältst Du die wichtigsten Informationen über Zahnpflegepulver und welche Vor- und Nachteile es mit sich bringt. Zudem erfährst Du, wie sich Zahnpasta und Zahnputzpulver in Anwendung und Wirkung unterscheiden. Lies außerdem, wie Du Zahnpulver selber machen kannst und welches Zahnpulver als Testsieger im Online-Test hervorgeht. Zuletzt erhältst Du hilfreiche Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Zahnpulver – Vergleich

Produkt
Testsieger
Birkengold Zahnpulver Minze 30 g Glas, 1 Stück, plastikfrei, im Glastiegel verpackt, 100% natürliche Zutaten, keine Schaumbildner und Konservierungsstoffe, Naturkosmetik zertifiziert, vegan
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Preis-Leistungssieger
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Menge
30 Gramm
30 Gramm
50 Gramm
38 Gramm
25 Gramm
Geschmacksrichtung
Minze
Pfefferminze
Minze
Minze
Pfefferminze
ohne Fluorid
ohne Farbstoffe
ohne Schaumbildner
ohne Mikroplastik
keine Herstellerangaben
keine Herstellerangaben
tierversuchsfrei
keine Herstellerangaben
Vorteile
naturkosmetisch, für Veganer geeignet, plastikfrei, schonend & wirkungsvoll
frei von künstlichen Zusätzen, plastikfrei
starke Wirkung bei der Zahnaufhellung, ergiebig, für Raucherzähne geeignet
gutes Reinigungsergebnis, keine künstlichen Zusätze
gute Aufhellung, ohne Mikroplastik, für Veganer geeignet
Nachteile
nicht sehr ergiebig
nicht sehr ergiebig, etwas grobkörnig
enthält Zusatzstoffe, nicht für täglichen Gebrauch geeignet
Aufhellung erst nach ein paar Wochen, Frische hält nicht lange an
enthält Fluorid & Schaumbildner
Testsieger
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Nachteile
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Das Wichtigste in Kürze 🤓

  1. Was sind die Vor- und Nachteile von Zahnputzpulver?

    Zahnpflegepulver verfügt über Schleifpartikel. Diese sind sehr wirksam, um Plaque zu entfernen und die Zähne aufzuhellen. Zudem enthalten sie kaum künstliche Zusätze, z. B. Fluorid. Dies kann jedoch zum Nachteil bei der Bekämpfung von Zahnkaries werden. Lies hier mehr darüber, welche positiven und negativen Effekte Zahnputzpulver mit sich bringt. 

  2. Worauf sollte man beim Zahnpulver-Kauf achten?

    Möchtest Du Zahnpulver kaufen, ist der Blick auf die Inhaltsstoffliste am wichtigsten. Üblicherweise triffst Du dort Bestandteile, wie Natron, Bentonit-Ton, Xylit oder Kalziumkarbonat, an. Diese gelten als gesundheitlich unbedenklich. Einen Bogen solltest Du jedoch um Komponenten, wie Triclosan und Natriumlaurylsulfat, machen. Erfahre hier mehr darüber, auf welche Inhalte Du beim Kauf achten solltest.

  3. Wie verwendet man Zahnpulver?

    Die Anwendung ist nur minimal schwieriger als bei Zahncreme. Sie erfolgt in drei Schritten: Zahnbürste anfeuchten, Pulver auftragen und putzen. Nach rund zwei Minuten bist Du fertig. Ob Du Zahnputzpulver täglich, wöchentlich oder monatlich nutzen solltest, hängt vom Zustand Deiner Zähne und der Stärke des Schleif-Effekts ab. Entdecke hier weitere Tipps zum richtigen Gebrauch von Zahnpflegepulver.

Ratgeber: Alles rund um Zahnpulver

Gute Gründe, um Zahnpulver zu verwenden

Viele Menschen, die in Europa oder Nordamerika leben, haben noch nie etwas von Zahnpulver gehört. Die beliebtesten Produkte zur Zahnpflege sind seit vielen Jahren Zahnpasta und Zahnseide. Jedoch kommt Zahnpflegepulver schon seit Tausenden von Jahren in verschiedenen Teilen der Erde zum Einsatz. Die Menschen des Altertums haben möglicherweise Zutaten wie Myrrhe, verbrannte Eierschalen, Asche aus Tierknochen und Austernschalen verwendet, um das Pulver herzustellen. Selbstgemachte Zahnreinigungspulver mit Salz, Kreide oder Backpulver erreichten den Höhepunkt ihrer Popularität im 19. Jahrhundert und gerieten später in Vergessenheit. In bestimmten Ländern, wie Indien, wo traditionelle Methoden der Mundhygiene angewandt werden, ist Zahnputzpulver immer noch sehr beliebt.

In Nordamerika und Europa hat das Interesse an Zahnpflegepulver in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Hersteller, bei denen Du Zahnpulver kaufen kannst. Die Produkte unterscheiden sich in ihren Inhaltsstoffen, Geschmäckern und in ihrer Wirksamkeit. Viele von ihnen sind flouridfrei, es gibt aber auch Zahnpulver mit Fluorid. Dieses Mineral dient zur Vorbeugung von Karies. Weitere typische Bestandteile sind das Süßungsmittel Xylit, sowie Reinigungs- und Schleifmittel, die die Zahnoberflächen polieren und für weiße Zähne sorgen.

Wie sinnvoll ist Zahnpflegepulver?

Zahnputzpulver und ist bislang nicht so umfassend untersucht wie andere Zahnpflegemittel. Jedoch gibt es einige wissenschaftliche Studien, die sich mit seiner Wirkung auseinandersetzen. Dabei lassen sich sowohl positive als auch negative Effekte beobachten.

Vorteile von Zahnpflegepulver

Mehr zum Thema

Verringert Plaquebildung

Plaque ist eine der Hauptursachen für Mundgeruch, Zahnverfärbungen, Zahnfäule und Zahnfleischerkrankungen, z. B. Gingivitis und Parodontose. Unbehandelt kann sich Zahnbelag zudem verhärten und zu Zahnstein werden, der sich nicht mehr entfernen lässt. Einzelne Studien deuten darauf hin, dass Zahnpulver bei der Reduzierung von Plaque genauso wirksam oder wirksamer ist als Zahnpasta. Dies ist wahrscheinlich auf die abrasive Natur von Zahnputzpulver zurückzuführen.

Reduziert das Risiko von Zahnfleischerkrankungen

Wenn sich Plaque auf den Zähnen ablagert, kann dies Entzündungen, Schmerzen und Infektionen des Zahnfleischs verursachen. Das kann zu einer Gingivitis führen. Bleibt diese unbehandelt, kann sie sich zu einer Parodontitis entwickeln. Zahnpulver kann durch die Reduzierung von Zahnbelag dazu beitragen, das Risiko von Zahnfleischerkrankungen zu verringern.

Entfernt Zahnverfärbungen & hellt die Zahnoberflächen auf

Zahnpflegepulver entfernt oberflächliche Verfärbungen der Zähne wirkungsvoll. Es hat einen Schleifeffekt, der Flecken löst und beseitigt. Dieser Effekt ist größer als der einer regulären Zahnpasta.

👍 Tipp: Möchtest Du Deine Zähne ohne Zahnpulver aufhellen, kommt eine Whitening-Paste oder ein Bleaching für Dich in Frage.

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Enthält überwiegend natürliche Zutaten

Die meisten Zahnpflegepulver sind frei von Fluorid. Zudem enthalten sie oft keine künstlichen Farb- und Aromastoffe oder Schaumbildner. Das ist dann besonders praktisch, wenn Du aus gesundheitlichen Gründen oder der Umwelt zuliebe auf diese Zusätze verzichten möchtest. Liegen Dir die Themen Veganismus, frei von Mikroplastik und „Zero Waste“ besonders am Herzen, kannst Du ein Bio-Zahnpulver kaufen, z. B. von teethlovers.

Bio-Zahnpulver

Lässt sich zu Hause herstellen

Da Zahnreinigungspulver aus wenigen Komponenten besteht, kannst Du es in wenigen Schritten selbst zu Hause herstellen. Zwar ist das resultierende Produkt selten so gut wie Zahnpulver aus der Apotheke oder dem Online-Shop, jedoch stellt es eine günstigere Option dar. Zudem lässt sich die Rezeptur je nach den Bedürfnissen Deiner Mundgesundheit und Allergien anpassen. Weiter unten findest Du ein Rezept zum Zahnpulver selbst herstellen.

Video: Zahnpulver für weißere Zähne

Nachteile von Zahnputzpulver

Wirksamkeit ist nicht hinreichend belegt

Wie bereits erwähnt, ist Zahnpflegepulver noch nicht so gut erforscht wie Zahnpasta, Zahnseide oder Mundspülungen. Daher gibt es nur wenige Studien, die Informationen und eine verlässliche Untersuchung der positiven sowie negativen Effekte bieten. Ob das Pulver wirklich wirkungsvoller als herkömmliche Zahnreinigungsmethoden ist, lässt sich daher aktuell nicht mit Sicherheit sagen.

Enthält oft keine kariesbekämpfenden Stoffe

Herkömmliche Zahnpasten enthalten Fluorid. Das Spurenelement sorgt – neben anderen Mineralien – für die Festigkeit von Knochen und Zähnen. Es soll den Zahnschmelz stärken und Zahnfäule vorbeugen. Allerdings ist das Mineral seit einigen Jahren umstritten. Eine Überdosis kann die Bildung des Zahnschmelzes stören. Kinderzähne reagieren besonders empfindlich auf eine Überdosierung, weshalb in Kinderzahnpasta zumeist sehr wenig oder gar kein Fluorid enthalten ist.

Aus diesen Gründen erfreut sich fluoridarme Zahncreme steigender Beliebtheit. Möchtest auch Du auf das Mineral verzichten, kannst Du bedenkenlos die meisten Zahnpulver kaufen – diese enthalten in der Regel keine Fluoride.

👍 Tipp: Möchtest Du Zahnpulver mit Fluoriden kaufen, erhältst Du dieses bei Jean & Len. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Stoff, der in der Rügener Heilkreide vorkommt. Aus dieser Zahnkreide besteht das Produkt.

Zahnpulver mit Fluorid

Kann zu abrasiv für die Zahnoberflächen sein

Die Schmirgel-Wirkung von Zahnreinigungspulver hilft dabei, oberflächliche Flecken zu entfernen. Sie kann jedoch auch negative Auswirkungen auf Deine Zähne und Zahnfleisch haben. So können schmerzempfindliche Zähne noch stärker auf Kälte reagieren. Wenn bereits Erkrankungen, wie Zahnkaries, vorliegen, solltest Du auf Zahnkreide verzichten. Diese können den erkrankten Zahn zusätzlich angreifen. In diesem Fall solltest Du einen Zahnarzt aufsuchen und ihn nach Informationen fragen.

Kann Schäden am Zahnschmelz verursachen

Aus dem Schmirgel-Effekt ergibt sich ein weiteres mögliches Risiko: Bei erhöhter Druckausübung oder übermäßiger Anwendung kann Zahnpflegepulver Schäden am Zahnschmelz verursachen. Deshalb eignet sich nicht jedes Zahnpulver für Kinder. Bist Du auf der Suche nach Zahnpflegeprodukten für Deinen Nachwuchs, kannst Du Kinder-Zahnpulver kaufen. Dieses ist schonender für Zahnschmelz und Zahnfleisch.

Zahnpulver für Kinder

Falscher Gebrauch kann zu Zahnfleischbluten führen

Besonders, wenn Du beim Zähneputzen zu viel Druck ausübst oder eine zu harte Zahnbürste verwendest, kann es zu Zahnfleischblutungen kommen. Benutze stattdessen eine weiche Bürste, wie die von Meridol. Weiter unten liest Du, wie Du Zahnpflegepulver richtig anwendest, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.

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Auf diese Inhaltsstoffe solltest Du beim Kauf achten

Zahnpflegepulver zeichnen sich durch überwiegend biologische Zutaten aus. Wichtig sind hier vor allem Reinigungs- und Schleifmittel. Diese sind nötig, um Deine Zähne zu säubern, Plaque zu entfernen und die Zahnoberfläche aufzuhellen. Zu den üblichen Bestandteilen zählen:

Backpulver

Die alkalische Natur von Natron schafft ein gesundes Milieu im Mundraum, das die schädlichen Auswirkungen von Säuren verlangsamt. Außerdem fördert es das Wachstum gesunder Bakterien, die Plaque beseitigen und den Zahnschmelz vor Zahnkaries schützen. Natron dient auch als Bleichmittel, das Flecken von den Zähnen entfernt. Mit 6 € bis 10 € pro Kilo ist es recht günstig.

Aktivkohle

Aktivkohle enthält kleine Schleifkörper. Ähnlich wie Schleifpapier entfernen sie die oberflächlichen Verfärbungen der Zähne. Aufgrund ihres starken Schleif-Effekts solltest Du Aktivkohle allerdings nicht regelmäßig über einen längeren Zeitraum zum Zähneputzen anwenden. Es genügt, alle paar Wochen Deine Zähne damit zu polieren. Aktivkohlepulver kann zwischen 30 € und 90 € pro Kilo kosten. Bei einer üblichen Packungsgröße von 150 bis 200 Gramm findest Du gute Produkte zwischen 8 € und 20 €.

Aktivkohlepulver für die Zähne

Bentonit-Ton

Tonerde bindet auf nachhaltige Weise ungesunde Substanzen im Mundraum und hilft, sie zu entfernen. Ihre antibakteriellen Eigenschaften unterstützen die sanfte Reinigung der Zähne und des Mundes. Der hohe Mineraliengehalt trägt zur Remineralisierung Deiner Zähne bei, um sie stark und gesund zu erhalten. Tonerde erhältst Du für etwa 12 € bis 15 € pro Kilo.

Xylit

Einige Zahnpulver sind mit Xylit versetzt. Der Zuckerersatzstoff, auch Xylitol oder Birkenzucker genannt, ist eine Alternative zu normalem Haushaltszucker. Er verleiht der Pulvermischung eine leicht süßliche Note. Das sorgt für ein angenehmeres Mundgefühl. Zudem hilft Xylit bei der Reduzierung von Bakterien im Mund, die zu Zahnkaries führen können. Gutes Xylit-Zahnpulver gibt es von Birkengold. Auch Per-Blan Zahnpulver enthält Xylit. Beim Kauf von Xylit musst Du mit Kosten von 12 € bis 17 € pro Kilo rechnen.

Gutes Xylit-Zahnpulver

Calciumcarbonat

Calciumcarbonat ist eine in Steinen vorkommende Substanz, die auch in einigen Soja- und Mandelmilchprodukten als Nahrungsergänzungsmittel verwendet wird. Als Zusatz zu Zahnreinigungspulver ist sie ein mildes Schleifmittel. Außerdem trägt Calciumcarbonat zur Stärkung der Zähne bei, indem es sie mit lebenswichtigem Calcium versorgt.

Ätherische Öle

Im Gegensatz zu künstlichen Aromen sind ätherische Öle eine gesunde und sichere Option, die nicht nur gut schmeckt, sondern zusätzliche Vorzüge für die Mundpflege bietet. Sie verfügen über antibakterielle und pilzhemmende Eigenschaften, die Bakterien abtöten und den Atem erfrischen. Ätherische Öle helfen zudem bei der Behandlung von Infektionen. Die Preise sind nicht gerade gering, aber bezahlbar: 50 ml kosten 10 € bis 16 €.

Natürliche Aromastoffe & Kräuter

Pfefferminze ist ein beliebtes Aroma bei Zahnputzpulvern. Auch Zitrusaromen und Kräuter stehen bei den Produkten hoch im Kurs. So gibt es von Per-Blan Zahnpulver mit Minze- und Zitrusgeschmack. Birkengold Zahnpulver mit Minze ist ebenso verfügbar wie solches mit Kräutern oder Orange. Ayurvedisches Zahnpulver beinhaltet oft eine Kombination aus Kräutern und Gewürzen, die im Ayurveda eine wichtige Rolle spielen. Hierzu zählen Nelken, Süßholz, Pippali und Ingwer.

Zahnputzpulver mit Orange

Bedenkliche Zusätze

Zahnputzpulver hat einige Vorteile für die Zahngesundheit. Es kann jedoch Zusätze enthalten, die für die allgemeine Gesundheit bedenklich sein können. Damit Du keine schlechte Zahnpulver-Erfahrung machst, solltest Du auf folgende Zusatzstoffe achten und Dir die Informationen durchlesen:

Triclosan

Hierbei handelt es sich um einen antibakteriellen Inhaltsstoff. Die meisten Zahnpasten verzichten inzwischen aufgrund gesundheitlicher Bedenken darauf. Experten befürchten, dass Triclosan zu Antibiotikaresistenzen führen und die Funktion der Schilddrüsenhormone stören könnte. Zudem kann der Stoff nicht vollständig abgebaut werden und verschmutzt das Grundwasser. In manchen Kosmetika ist Triclosan bereits verboten, vor allem in Hautpflegeprodukten. Aufgrund der Risiken solltest Du beim Kauf von Zahnpulver auf den Inhaltsstoff verzichten.

Natriumlaurylsulfat

SLS ist eine chemische Verbindung mit einer antibakteriellen und reinigenden Wirkung. Das Tensid löst Fett und Schmutz von Oberflächen, wobei es beim Putzen bzw. Waschen Schaum bildet. Daher ist die waschaktive Substanz auch unter dem Sammelbegriff „Schaumbildner“ zu finden. Bei manchen Anwendern ruft SLS allerdings allergische Reaktionen oder Irritationen der Mundschleimhaut hervor. Daher kann es zur Entstehung von schmerzhaften Mundgeschwüren beitragen. Die meisten Zahnpflegepulver, vor allem Bio-Produkte, verzichten gänzlich auf Schaumbildner.

Bio-Zahnpulver ohne Natriumlaurylsulfat

Fluoride

Zwar ist allgemein anerkannt, dass Fluorid das Gebiss gut reinigt, jedoch lösen die möglichen Nebenwirkungen Bedenken aus. Dazu gehören Verfärbungen oder weiße Flecken auf den Zähnen (Dentalfluorose) und Skelettfluorose, eine Knochenkrankheit. Diese Nebenwirkungen treten in der Regel nur auf, wenn Du große Mengen von Zahnpulver verschluckst oder es nicht ordentlich ausspülst. Eine Überdosis kann zudem die Bildung des Zahnschmelzes stören.

Mikroplastik

Für einige Zeit galten Mikroplastik-Kügelchen als schonende Alternative zu aggressiven Schleifpartikeln. Jedoch gelten sie inzwischen als gesundheitlich bedenklich: Sie können in das Körpergewebe eindringen und sich dort anreichern. Das kann z. B. Entzündungen des Magen- und Darmgewebes auslösen oder Krebs begünstigen. Zudem ist Mikroplastik nur schwer biologisch abbaubar und lagert sich in Gewässern ab. Du erkennst die Stoffe an den Bezeichnungen Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP).

👍 Tipp: Eine gesundheitsbewusste Option sind Putzkörper wie Kieselsäure (Hydrated Silicia / Siciliumdioxide) und Kreide (Calciumcarbonate). Ein Zahnpflegepulver aus Zahnkreide gibt es bei Casida.

Zahnputzpulver ohne Mikroplastik

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Konservierungsstoffe

Konservierungsstoffe machen das Pulver haltbar und schützen es vor Bakterien. Häufig eingesetzte Substanzen findest Du unter Namen wie Sorbinsäure, Benzylalkohol, Methylparaben und Propylparaben. Besonders Parabene gelten als problematisch. Sie können im Körper wie das Sexualhormon Östrogen wirken und dadurch Deinen Hormonhaushalt stören. Entscheide Dich daher am besten für parabenfreie Produkte.

Zahnpulver im Online-Test

Die Produkte im Online-Test haben verschiedene Vor- und Nachteile. Zudem unterscheiden sie sich in ihren Zusatzstoffen und natürlich im Preis. Im Online-Test liest Du, welche Erfahrungen Kundinnen und Kunden mit den verschiedenen Zahnpflegepulvern gemacht haben. Das hilft Dir dabei, beim Kauf die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Erfahre, welches Zahnpulver als Testsieger aus dem Online-Test hervorgeht.

Birkengold Zahnpulver Minze

  • Naturkosmetisch & schonend: Das Birkengold-Zahnpulver im Test ist frei von künstlichen Zusätzen, Mikroplastik und für Veganer geeignet. Gleichzeitig überzeugt es durch eine gute Wirkung. Insgesamt haben die Nutzer im Online-Test sehr gute Erfahrungen mit Birkengold-Zahnpulver gemacht. Das macht das Zahnpulver zum Testsieger.
  • Nicht sehr ergiebig: Das Gläschen enthält nur 30 Gramm Pulver. Da man es mit der feuchten Dentalbürste aufnimmt, bleibt relativ viel an den Borsten haften. Bei regelmäßigem Gebrauch reicht es daher nur für wenige Wochen.

Birkengold Zahnpulver Minze

Casida Dental Protect Zahnpulver

  • Frei von künstlichen Zusätzen: Das Zahnpflegepulver von Casida enthält weder Fluorid noch Schaumbildner, Farbstoffe oder Mikroplastik. Dadurch schont der Artikel die Umwelt und Deine Gesundheit.
  • Etwas grobkörnig: Manche Nutzer im Online-Test stören sich an der Konsistenz des Pulvers. Diese ist ein wenig grober als vergleichbare Produkte. Wenn Deine Zähne aber nicht sehr empfindlich sind, sollte dies kein Problem für Dich darstellen.

Casida Dental Protect Zahnpulver

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Eucryl Zahnpulver

  • Starke Wirkung: Den Hersteller Eucryl gibt es bereits seit über 100 Jahren. Seitdem zeichnen sich die Produkte durch eine starke Wirkung aus, auch bei Raucherzähnen. Mit 50 Gramm bekommst Du von Eucryl zudem den meisten Inhalt. Das macht den Artikel zum Preis-Leistungssieger.
  • Enthält Zusatzstoffe: Eucryl ist kein Bio-Zahnpulver. Hier sind Farbstoffe, Schaumbildner und weitere Zusätze enthalten. Dadurch ist die Wirkung groß, aber nicht besonders schonend. Daher eignen sich die Produkte des Herstellers nicht für den täglichen Gebrauch.

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Dentcoat Care Zahnpulver

  • Gutes Reinigungsergebnis: Das Zahnpulver von Dentcoat Care überzeugt im Online-Test mit einem guten Reinigungsergebnis. Zudem kommt es ohne Fluorid, Farbstoffe und Schaumbildner aus.
  • Aufhellung erst nach Wochen sichtbar: Im Gegensatz zu anderen Zahnputzpulvern im Test liefert Dentcoat nicht sofortige Ergebnisse. Eine deutliche Aufhellung der Zähne ist erst nach ca. zwei Wochen zu sehen.

Dentcoat Care Zahnpulver

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Jean & Len Zahnpulver Aktivkohle

  • Guter Aufhellungseffekt: Die Aktivkohle vom Hersteller Jean & Len schmirgelt die Zahnoberflächen im Test gut ab. Dadurch sorgt sie für eine deutlich sichtbare Aufhellung. Zudem ist sie für Veganer geeignet und frei von Mikroplastik.
  • Enthält Fluoride und Schaumbildner: Das Zahnpulver mit Aktivkohle ist nicht fluoridfrei. Dabei handelt es sich jedoch um einen natürlichen Stoff aus der Rügener Heilkreide, aus dem das Produkt besteht. Leider enthält es zusätzlich Schaumbildner.

Jean & Len Zahnpulver Aktivkohle

So verwendest Du Zahnreinigungspulver richtig

Der Gebrauch von Zahnputzpulver aus dem Test ist ähnlich wie bei Zahnpaste: Du brauchst dafür lediglich das Pulver und eine nicht zu harte Zahnbürste. Zudem benötigt die Zahnkreide Feuchtigkeit, damit Du sie auf der Zahnoberfläche verteilen kannst. In nur drei Schritten lassen sich Deine Zähne reinigen.

  1. Nimm eine weiche Zahnbürste zur Hand und feuchte sie an.
  2. Tauche die Borsten in das Pulver. Du kannst Die Dentalbürste entweder direkt in den Behälter tauchen oder das Zahnpulver vorher auf einen Löffel geben – so gelangt keine Feuchtigkeit in die Verpackung.
  3. Putze Deine Zähne für zwei Minuten mit dem Zahnreinigungspulver und spüle Deinen Mund anschließend sorgfältig aus.

Du kannst Deine Zähne täglich mit Zahnreinigungspulver säubern. Die Produkte aus dem Test eignen sich aber auch für eine unregelmäßige Applikation, um Dein Gebiss ab und zu aufzuhellen. In diesem Fall kannst Du den Gebrauch von Zahnpulver und -pasta abwechseln.

Gute Zahnbürste

👍 Tipp: Möchtest Du nicht auf Zahnpasta verzichten, aber gleichzeitig von den Effekten der Zahnkreide profitieren? Dann mische einfach etwas Pulver in Deine Zahncreme und putze wie gewohnt.

Zahnpulver vs. Zahnpasta: Was ist besser?

Es gibt nur sehr wenige Untersuchungen, die Zahncreme und Zahnpulver miteinander vergleichen. Diese zeigen gemischte Ergebnisse, was die Frage betrifft, welche Artikel effektiver sind. Nachfolgend findest Du einen Überblick, wie Zahncreme und -pulver im direkten Vergleich abschneiden.

KriteriumZahnpulverZahncreme
Schutz vor Zahnkariesmittelhoch
Schutz vor Zahnfleischerkrankungenmittelhoch
Wirkung gegen Mundgeruchmittelmittel
Zahnaufhellunghochmittel
Verzicht auf bedenkliche Zusätzehochmittel
Einfachheit der Anwendungmittelhoch

Fazit

Da Zahncreme – im Gegensatz zu Zahnkreide – normalerweise Fluorid enthält, bietet sie einen besseren Schutz vor Zahnfäule und Bakterien. Dieser trägt dazu bei, Dich vor Erkrankungen des Zahnfleisches zu bewahren. Damit reinigt die Paste Dein Gebiss sehr gut. Für eine optimale Schutzwirkung solltest Du zusätzlich Zahnseide verwenden, denn weder Creme noch Pulver reinigen die Zahnzwischenräume effektiv.

Zahnputzpulver mit Zahnbürste auftragen

Während Zahncreme bei der Mundgesundheit am meisten überzeugt, punktet Zahnpulver mit seiner aufhellenden Wirkung. Studien deuten darauf hin, dass die Schleifpartikel effektiver sind als eine Zahncreme. Ein weiterer Pluspunkt von Zahnpflegepulver sind die Inhaltsstoffe. Viele Artikel verzichten auf künstliche Farbstoffe, Glycerin und Konservierungsstoffe. Diese sind in vielen Zahncremes enthalten. Das Pulver ist gut anzuwenden, aber nicht so einfach wie Paste. Die kleinen Partikel können schnell auf dem Badezimmerboden landen.

Rezept: Zahnpulver selber machen

Mit nur wenigen Zutaten, die Du in jedem Bioladen oder Online-Shop findest, lässt sich Zahnputzpulver einfach zuhause herstellen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Du Dein Pulver individuell zusammenstellen kannst. Das folgende Rezept soll Dir als Inspiration dienen.

Du brauchst:

Gib 4 TL Bentonit-Pulver, 4 TL Natron und 4 TL Natron in ein Einmachglas und vermenge die trockenen Substanzen miteinander. Damit Dein Zahnpulver besser schmeckt und riecht, gibst Du ein paar Tropfen Pfefferminzöl hinzu. Mische das Öl unter. Feuchte anschließend Deine Zahnbürste an, tauche die Borsten in das Pulver und beginne mit dem Zähneputzen. Nach ca. zwei Minuten bist Du fertig und kannst Deinen Mund ausspülen.

👍 Tipp: Ist Deine Mischung zu grobkörnig und fühlt sich unangenehm auf den Zähnen an, solltest Du sie in einem Mixer bzw. einem Mörser fein mahlen.

FAQ zum Thema: Zahnpulver

Was ist Zahnpulver?

Zahnpulver ist nicht nur für Hunde geeignet: Die pulverartige Mischung aus verschiedenen Zutaten dient Menschen bei der Zahnreinigung als Alternativlösung zu Zahnpaste. Zu den Hauptbestandteilen gehören Reiniger, Schleifpartikel, Natron, Kräuter wie Nelken oder Pfefferminze, und Xylit. Einige Zahnpflegepulver enthalten Fluoride zur Bekämpfung von Zahnkaries, andere nicht. Zahnreinigungspulver existiert wahrscheinlich schon seit mehreren Tausend Jahren und ist heutzutage noch in Indien weit verbreitet. In Europa und Nordamerika erfreut es sich seit ein paar Jahren wachsender Beliebtheit.

Ist Zahnpulver gut oder schlecht?

Einer der größten Vorzüge des Pulvers im Test ist sein guter Schleif-Effekt. Dieser befreit Zahnoberflächen effektiv von Plaque und Verfärbungen, wodurch Deine Zähne heller strahlen. Ähnlich wie Zahnpulver für Hunde verringern die Artikel Zahnstein und Mundgeruch. Zudem enthalten Zahnputzpulver überwiegend biologisch abbaubare Stoffe. Das schont die Umwelt und Deine Gesundheit. Ein Nachteil ist, dass sich Zahnpflegepulver nicht optimal für die Zahnprophylaxe eignet. Es enthält meistens keine Fluoride, welche die Zähne vor Zahnfäule schützen. Zudem können die Schleifpartikel bei grobem, übermäßigem Zähneputzen dem Zahnschmelz und dem Zahnfleisch schaden.

Wie viel kostet Zahnputzpulver?

Zahnputzpulver ist nicht günstig und kommt zumeist in geringen Mengen daher. Die Artikel im Online-Test liegen preislich zwischen 5 € und 15 € je 30 Gramm. Im Gegensatz zu vielen anderen Artikeln macht hier das Bio-Label aber keinen großen Preisunterschied. Möchtest Du Geld sparen, kannst Du ein Zahnpulver selber machen. Dazu benötigst Du nur ein paar Zutaten: Bentonitpulver (ca. 12 € bis 15 € pro Kilo zzgl. Versand), Natron (ca. 6 € bis 10 € pro Kilo zzgl. Versand), Birkenzucker bzw. Xylit (ca. 12 € bis 17 € pro Kilo zzgl. Versand) und Pfefferminzöl (ca. 10 € bis 16 € pro 50 ml zzgl. Versand). Aufgrund der Menge hält das DIY-Zahnpflegepulver deutlich länger. Jedoch ist die Mixtur nicht so perfektioniert, wie Zahnpulver aus der Apotheke oder dem Online-Shop.

Was ist das beste Zahnpulver?

Im Online-Test ist das Zahnreinigungspulver von Birkengold als Testsieger hervorgegangen. Es überzeugt durch seine gute Reinigungswirkung und den Mangel an künstlichen Zusätzen. Als naturkosmetischer Artikel ist es plastikfrei und für Veganer geeignet. Gute Erfahrungen haben Nutzer auch mit den Zahnpulvern von Dentcoat Care und Casida gemacht. Diese sind arm an Zusätzen, reichen bei der Reinigungsleistung aber nicht ganz an die Erfahrungen mit dem Birkengold-Zahnpulver heran. Sind Dir biologische Inhaltsstoffe weniger wichtig als ein günstiger Preis, ist das Ecryl-Zahnpulver die richtige Wahl für Dich.

Wie verwendet man Zahnpulver?

Der Gebrauch erfolgt in drei einfachen Schritten: Nimm eine nicht zu harte Zahnbürste zur Hand und feuchte sie an. Tauche die Borsten in die Pulvermischung – entweder direkt im Behälter oder auf einem Löffel. Putze nun Deine Zähne für etwa zwei Minuten. Spüle anschließend Deinen Mund gut aus. Je nachdem, wie stark der Schleif-Effekt ist, kannst Du die Zahnkreide einmal täglich, wöchentlich oder monatlich verwenden. Um Deinen Zahnschmelz zu schonen, solltest Du sie abwechselnd mit Zahncreme benutzen, statt sie komplett zu ersetzen.

Ist Zahnpulver besser als Zahnpasta?

Sowohl Zahncreme als auch Zahnputzpulver haben Vorzüge für die Mundgesundheit. Zahnpflegepulver ist jedoch bisher nicht umfassend untersucht worden. Vereinzelte Studien zeigen aber, dass Zahnpulver der Zahnpasta überlegen ist, wenn es darum geht, Plaque zu reduzieren und oberflächliche Verfärbungen zu beseitigen. Die meisten Zahnreinigungspulver enthalten kein Fluorid, um Zahnfäule zu bekämpfen. Wenn Du Dir deshalb Sorgen machst, solltest Du besser bei Paste bleiben. Möchtest Du den Stoff vermeiden oder die verwendeten Inhaltsstoffe besser kontrollieren, solltest Du Zahnpulver selbst herstellen oder online kaufen.

Quellen und weiterführende Links

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Zahnpulver Test & Vergleich 2023: Die 5 besten Zahnputzpulver
Loading... 6 Kommentare
  1. Anni am 6. Dezember 2022

    Lieben Dank für euer Rezept zum Schluss zum Zahnpulver selbst machen! Ich benutze Zahnpulver relativ häufig und finde es schade, dass die Dosen immer so klein und dafür recht teuer sind. Ich denke, ich werde auch mal das Kinderzahnpulver bestellen, dass ihr empfehlt. Mein Sohn ist 3 Jahre – ist das alt genug? LG Anni

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    • zahnpflegetipps.org am 7. Dezember 2022

      Liebe Anni,

      ja, drei Jahre ist alt genug, um Zahnputzpulver zu benutzen. Da die meisten Produkte kein oder nur wenig Fluorid enthalten, sind sie eine gute Wahl für Kleinkinder mit empfindlichem Zahnschmelz. Erzähle uns gerne, wie zufrieden Du mit dem Rezept und dem Kinderzahnpulver bist!

      Liebe Grüße 🙂

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  2. Camilla B. am 19. Dezember 2022

    Das mit dem Flourid ist so eine Sache…Hatte mal eine Mitbewohnerin die meinte, das Zeug ist giftig. Deshalb hat sie sich nur noch die Zähne mit Kokosöl geputzt. MIT KOKOSÖL! Sorry ich finde das Öl ja auch toll, aber das ist doch kein Ersatz für Zahnpasta! Das Ergebnis: Karies an 6 Zähnen. Ich persönlich hab keine Angst vor Flourid, sondern eher vor gelben zähnen XD Werde daher mal das Produkt von Jean & Len probieren. Da ist ja Flourid drin, aber auch aktivkohle für den Schmirgeleffekt.

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    • zahnpflegetipps.org am 20. Dezember 2022

      Liebe Camilla,

      wenn Du keine Probleme mit Fluorid hast, ist das Zahnpulver von Jean & Len eine gute Wahl. Es besteht aus Rügener Heilkreide, die von Natur aus fluoridhaltig ist. Lass uns gerne wissen, wie zufrieden Du mit dem Produkt bist!

      Liebe Grüße 🙂

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  3. Micha am 5. Januar 2023

    Hallo zusammen! Ich kann euch an dieser Stelle Aktivkohle empfehlen. Benutze ich selbst seit Jahren. Wie im Artikel steht, sollte man die nicht so häufig verwenden. Für mich persönlich reicht einmal alle zwei Monate, damit die Beisserchen wieder blitzen 😀 Gruß, Micha

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    • zahnpflegetipps.org am 6. Januar 2023

      Lieber Micha,

      schön, dass es mit der Aktivkohle so gut bei Dir klappt! Vielen Dank für Deine Empfehlung.

      Liebe Grüße 🙂

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