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Zahnfleischrückgang: Die besten Tipps gegen Zahnfleischschwund

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Viele Menschen leiden unter Zahnfleischrückgang, auch Zahnfleischschwund oder Gingivarezession genannt. Hierbei zieht sich das Zahnfleisch von den Zähnen zurück, sodass die Zahnhälse mehr und mehr frei liegen. Das macht die Zähne empfindlicher und kann im schlimmsten Fall zu Zahnverlust führen. Zahnfleischrückgang kann die Gesundheit der Mundhöhle und sogar des ganzen Körpers beeinträchtigen. Doch so weit muss es nicht kommen, wenn Du rechtzeitig Präventions- und Behandlungsmaßnahmen ergreifst.

In unserem Ratgeber liest Du alle wichtigen Informationen zur Entstehung und zu den Ursachen von Zahnfleischrückgang. Erfahre, welche Folgen Zahnfleischschwund haben kann und welche Behandlungsoptionen es gibt. Diese umfassen die Behandlung beim Zahnarzt, eine bessere Mundhygiene sowie Hausmittel gegen Zahnfleischrückgang. Zuletzt erhältst Du Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Das Wichtigste in Kürze 🤓

  1. Was sind die Ursachen von Zahnfleischrückgang?

    In den meisten Fällen entsteht eine Zahnfleischrezession durch Entzündungen des Zahnfleisches. Diese auch als Gingivitis bezeichnete Erkrankung wird durch Bakterien ausgelöst, die sich am Zahnfleischrand sammeln. Eine mangelhafte Mundhygiene begünstigt diese Bakterienherde. Lies hier mehr darüber, wie Zahnfleischschwund entsteht.

  2. Welche Folgen hat eine Zahnfleischrezession?

    Eine Gingivarezession kann eine bestehende Parodontose fördern und im schlimmsten Fall zu Zahnverlust und Knochenabbau führen. Zudem sind schmerzempfindliche Zähne, Karies und Kauprobleme häufige Symptome. Erfahre hier mehr darüber, welche Folgen eine Zahnfleischrezession haben kann.

  3. Wie lässt sich eine Gingivarezession behandeln?

    Bei einer Gingivarezession hast Du mehrere Behandlungsoptionen. Besonders im fortgeschrittenen Stadium ist häufig ein operativer Eingriff beim Zahnarzt nötig. Dieser stellt die Funktion und die Ästhetik Deiner Zähne wieder her. Durch eine gute Oralhygiene, Ernährung und Hausmittel kannst Du jedoch dazu beitragen, dass es gar nicht erst zu einer Zahnfleischrezession kommt. Lies hier mehr darüber, wie sich Zahnfleischschwund behandeln lässt.

Was ist Zahnfleischrückgang?

Zahnfleischrückgang durch Parodontose

Zahnfleischrückgang ist der Verlust von Zahnfleisch-Gewebe, das die Zähne umgibt. Dieser Rückgang kann schleichend beginnen und oft unbemerkt bleiben, bis er ernsthafte Symptome verursacht. Normalerweise bedeckt das Zahnfleisch den Zahnhals und den darunter liegenden Knochen. Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht, werden die Zahnhälse und der Knochen teilweise oder vollständig freigelegt. Dies kann zu empfindlichen Zähnen und anderen gesundheitlichen Problemen führen, da die schützende Barriere des Zahnfleisches verloren geht.

Ursachen von Zahnfleischrückgang

Die größte Ursache von Zahnfleischrückgang ist eine unzureichende Mundhygiene, die zu Zahnfleischentzündung und Parodontose führt. Dies kann durch das Vernachlässigen der Zahnreinigung, unzureichendes Zähneputzen, sowie mangelhafte Zahnarztbesuche begünstigt werden. Andere Faktoren wie Rauchen, genetische Veranlagung, hormonelle Veränderungen und bestimmte Medikamente können das Risiko weiter erhöhen. Zu den Hauptursachen von Zahnfleischrückgang zählen:

Schlechte Mundhygiene

Eine unzureichende Zahnreinigung führt zu Plaquebildung, die wiederum Zahnfleischentzündungen verursacht. Diese Entzündung kann das Zahnfleisch schädigen und zu dessen Rückgang führen. Nimmst Du das regelmäßige Zähneputzen nicht ernst und verzichtest Du auf Zahnputzseide, um die Zahnzwischenräume zu säubern, förderst Du das Risiko einer Gingivarezession. Zudem können Zahnbürsten mit zu harten Borsten oder eine aggressive Putztechnik das Zahnfleisch schädigen, Zahnfleischbluten und Entzündungen verursachen.

👍 Tipp: Elektrische Zahnbürsten reinigen zumeist gründlicher als reguläre Zahnputzbürsten. Auch eine Schallzahnbürste kann gegen Zahnfleischrückgang helfen, da sie die Zähne besonders schonend und gründlich reinigt.

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Gingivitis

Die Hauptursache von Zahnfleischrückgang ist Gingivitis, eine Entzündung des Zahnfleischs. Wenn Plaque – eine klebrige Ansammlung von Bakterien und Speiseresten am Zahn – nicht regelmäßig entfernt wird, kann sie sich unter dem Zahnfleischsaum ansammeln. Dies führt zu Entzündungen und Zahnfleischbluten. Wenn eine Zahnfleischentzündung nicht behandelt wird, kann sie zu Parodontose fortschreiten.

Parodontitis

Parodontitis ist eine schwerwiegendere Form der Zahnfleischerkrankung. Sie tritt auf, wenn die Zahnfleischentzündung unbehandelt bleibt und sich in die tieferen Gewebe-Schichten um den Zahn ausbreitet. Parodontose kann den Knochenabbau um die Zähne herum verursachen und zu Zahnlockerung oder Zahnausfall führen.

Genetische Veranlagung

Einige Menschen haben eine genetische Veranlagung für Zahnfleischschwund. In solchen Fällen kann Zahnfleischrückgang trotz guter Mundhygiene auftreten, was sich nur sehr schwierig verhindern lässt. Wenn Zahnfleischrückgang in Deiner Familie verbreitet ist, könnte das ein Risikofaktor für Dich sein. Diese Art von Zahnfleischrückgang kann ohne Entzündung auftreten und bedarf oft einer zahnärztlichen Behandlung.

Zahnfehlstellungen

Zahnfehlstellungen können Zahnschwund verursachen

Ungleichmäßige Zähne oder falsche Bissverhältnisse können das Zahnfleisch übermäßig belasten und zu Zahnfleischrückgang an einem Zahn führen. Liegen bei Dir Zahnfehlstellungen vor, solltest Du möglichst früh eine Zahnarztbehandlung anstoßen. Möglicherweise kommen eine Zahnspange oder andere Maßnahmen in Frage, um Deine Zähne richten zu lassen.

Rauchen

Rauchen ist ein bekannter Risikofaktor und eine Ursache von Zahnfleischrückgang. Es verringert die Durchblutung des Zahnfleisches und schwächt das Immunsystem, was die Entstehung von Gingivitis und Parodontitis begünstigt.

Hormonelle Veränderungen

Hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft, der Pubertät und der Menopause können das Zahnfleisch empfindlicher machen und das Risiko für Zahnfleischschwund erhöhen. Sie können z. B. dafür sorgen, dass Zahnfleischrückgang im Alter auftritt.

Medikamente

Einige Medikamente, wie Antidepressiva und bestimmte Bluthochdruckmedikamente, können das Risiko für Zahnfleischprobleme erhöhen. Die folgenden Medikamente stehen im Verdacht, eine Ursache von Zahnfleischschwund zu sein oder ihn zu begünstigen. Nimmst Du sie ein, solltest Du Dich von Deinem behandelnden Arzt sorgfältig beraten lassen:

  • Antihypertensiva: können Zahnfleischprobleme verursachen
  • Immunsuppressiva: unterdrücken das Immunsystem
  • Antidepressiva: können eine Ursache von Mundtrockenheit sein
  • Antipsychotika: können ebenfalls zu Mundtrockenheit führen
  • Hormonelle Verhütungsmittel: erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Zahnfleischerkrankungen
  • Chemotherapeutika: können das Zahnfleisch beeinträchtigen
  • Antiarrhythmika: können eine Ursache von Zahnfleischproblemen sein

Vitaminmangel

Zahnfleischrückgang kann durch Vitaminmangel ausgelöst oder gefördert werden. So bewirkt z. B. ein Mangel an Vitamin A, dass die Mundschleimhäute austrocknen. Dadurch vermehren sich Bakterien, die Entzündungen auslösen, besonders gut. Außerdem kann ein Mangel an Vitamin C zu Zahnfleischbluten führen, was im weiteren Verlauf eine Zahnfleischentzündung oder Parodontose nach sich ziehen kann.

Stress als Ursache von Zahnfleischrückgang

Zahnfleischrückgang durch Stress? Ja, auch das ist möglich! Chronischer Stress kann das Immunsystem schwächen und die Anfälligkeit für Zahnfleischerkrankungen erhöhen. Möchtest Du den Zahnfleischrückgang durch Stress stoppen, solltest Du die Stressfaktoren in Deinem Leben identifizieren und reduzieren. Egal, ob es sich dabei um zu viel Arbeit, familiäre Probleme oder viele soziale Verpflichtungen handelt: Körperliche und/oder geistige Erschöpfung, die über einen längeren Zeitraum besteht, ist nie gut für Deine Gesundheit.

Video: 5 Gründe für Zahnfleischrückgang

https://www.youtube.com/watch?v=wIafFBQOfN4
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So verläuft der Zahnfleischschwund

Der Verlauf einer Gingivarezession hängt von der Schwere der Erkrankung und der rechtzeitigen Behandlung ab. In den frühen Stadien, wenn eine Zahnfleischentzündung diagnostiziert wird, können eine verbesserte Mundhygiene und eine professionelle Zahnreinigung die Entzündung lindern und das Fortschreiten des Zahnfleischrückgangs stoppen. Wenn jedoch Parodontitis vorliegt und der Knochenabbau fortgeschritten ist, kann dies zu irreversiblen Schäden am und um den Zahn führen. Im Endstadium führt Zahnfleischschwund zu Zahnausfall. Die Zähne verlieren ihren Halt und fallen aus. In diesem Fall ist oft ein Zahnersatz erforderlich.

Eine unbehandelte Parodontitis hat noch weitere Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit. Studien haben gezeigt, dass Parodontose mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen, Diabetes und anderen Gesundheitsproblemen verbunden ist. Daher ist Zahnfleischrückgang ein ernstes Problem, das eine konsequente Oralhygiene und regelmäßige Zahnarztbesuche erfordert. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung sind entscheidend, um schwerwiegende Komplikationen zu verhindern und die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch zu erhalten.

Mögliche Folgen einer Gingivarezession

Die Folgen von Zahnfleischrückgang sind vielfältig. In einem frühen Stadium bemerkst Du den Zahnfleischschwund zumeist an einer Überempfindlichkeit am Zahn, wenn Du heiße oder kalte Getränke zu Dir nimmst. Im späteren Verlauf siehst Du einen deutlichen Vorher-Nachher-Effekt beim Zahnfleischrückgang: Der Zahn wirkt länger, da der Zahnhals frei liegt. Im schlimmsten Fall führt die Gingivarezession zu Zahnausfall und weiteren Erkrankungen, die Deine allgemeine Gesundheit betreffen. Zu den möglichen Folgen zählen:

Empfindliche Zähne

Wenn das Zahnfleisch sich zurückzieht, werden die empfindlichen Teile der Zähne, wie die Zahnhälse, freigelegt und sind nicht mehr vom Zahnschmelz geschützt. Das macht sie anfälliger für Schmerzen bei heißen, kalten oder süßen Speisen und Getränken. Dieser Zustand kann sehr unangenehm sein und Deine Lebensqualität beeinträchtigen.

Zahnlockerung und Zahnverlust

Das Zahnfleisch spielt eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung Deiner Zähne. Wenn es sich zurückzieht, kann der Zahn an Halt verlieren. In schweren Fällen kann dies bis zum Zahnausfall fortschreiten. Um die Kaufunktion Deines Gebisses wiederherzustellen, sind dann Zahnprothesen oder Zahnimplantate nötig.

Karies

Zahnfleischrückgang zieht in vielen Fällen Karies nach sich. Die Wurzeln der Zähne sind nicht so widerstandsfähig wie der Zahnschmelz. Wenn sie frei liegen, können sich dort leichter Kariesbakterien ansiedeln. Dies kann die Ursache von Löchern in den Zähnen sein, die behandelt werden müssen.

Förderung von Parodontose

Zahnfleischrezession und Parodontose gehen Hand in Hand

Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht, können sich tiefe Zahnfleischtaschen bilden, die ein idealer Ort für die Ansammlung von Bakterien sind. Diese fördern die Entstehung und das Fortschreiten einer Parodontose. Dabei handelt es sich um eine schwerwiegende Zahnfleischerkrankung, die zu Zahnausfall und Knochenabbau führen kann.

Erschwertes Kauen und Sprechen

Zahnfleischrückgang kann die Funktionalität der Zähne beeinträchtigen, was zu Schwierigkeiten beim Kauen und Sprechen führt. Dies ist besonders dann der Fall, wenn ein Zahn oder mehrere Zähne ausfallen. Aber auch starke Zahnfleischschmerzen erschweren es Dir, Nahrungsmittel aufzunehmen. Dies kann zu einem ungewollten Gewichtsverlust führen.

Ästhetische Probleme

Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht, sehen Deine Zähne auffällig lang aus. Dieser unschöne Vorher-Nachher-Effekt beim Zahnfleischrückgang führt zu einem unästhetischen Aussehen, das Dein Selbstbewusstsein beeinträchtigen kann. Vielen Patienten fällt es dadurch schwer, unbeschwert zu lächeln und sich in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Beeinträchtigung der allgemeinen Gesundheit

Nicht nur Deine Mundgesundheit ist vom Zahnfleischschwund betroffen. Studien haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen einer Gingivarezession und anderen gesundheitlichen Problemen gibt, wie Herzerkrankungen, Diabetes und Atemwegserkrankungen. Die genauen Mechanismen hinter diesen Verbindungen sind noch nicht vollständig aufgeschlüsselt. Klar ist jedoch, dass die Mundgesundheit einen Einfluss auf den gesamten Körper hat.

Behandlung einer Zahnfleischrezession

Viele Menschen, die von Zahnfleischrückgang betroffen sind, fragen sich: Lässt sich Zahnfleischrückgang rückgängig machen? Leider lässt sich der Prozess an sich nicht umkehren. Auch gibt es keine Hausmittel, die Zahnfleischrückgang rückgängig machen können. Jedoch bietet die moderne Zahnmedizin einige Behandlungsoptionen, um Zahnfleisch wieder aufzubauen. Zudem gibt es verschiedene Hygienetipps, Produkte und Hausmittel, die Dir dabei helfen, die Gesundheit Deines Zahnfleisches zu fördern. Durch diese Prophylaxe lässt sich die Entstehung einer Gingivarezession vermeiden oder ihr Verlauf etwas verlangsamen.

Zahnfleischschwund vom Zahnarzt behandeln lassen

Um die Folgen und Risiken von Zahnfleischrückgang zu minimieren, ist es wichtig, regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen. Dieser kann Dir auch verschiedene Behandlungsoptionen anbieten, um den Rückgang des Zahnfleisches zu stoppen oder zu verlangsamen. Dazu gehören spezielle Zahnfleischbehandlungen, Zahnfleischtransplantationen und Mundspülungen. Dafür bewertet der Zahnarzt zunächst den Schweregrad des Zahnfleischschwunds und stellt auf dieser Basis einen passenden Plan für die Zahnfleischrückgang-Behandlung zusammen.

Behandlungsoptionen beim Zahnarzt

  • Behandlung von Infektionen: Wenn bakterielle Infektionen und Entzündungen vorliegen und Zahnfleischrückgang verursachen, wird der Zahnarzt diese zunächst behandeln. Damit lässt sich der Krankheitsverlauf verlangsamen oder sogar stoppen.
  • Regenerierung bzw. Pfropfung: Liegen anatomische Gründe für die Gingivarezession vor, kann der Zahnarzt eine Pfropfung des Zahngewebes durchführen und andere Maßnahmen zur Regenerierung anstoßen. Dadurch kann sich neues Zahnfleisch bilden.
  • Chirurgischer Eingriff: Eine Zahnfleischrückgang-OP hat das Ziel, den Schutz der Zahnhälse und ein ästhetisches Erscheinungsbild wiederherzustellen. Hierfür gibt es in der Praxis verschiedene Möglichkeiten, z. B. eine Lappenoperation, eine Gaumen-Gewebstransplantation, eine Knochenregeneration oder eine Laserbehandlung.

10 Tipps, um Zahnfleischrückgang vorzubeugen

Die beste Methode zur Bewältigung von Zahnfleischrückgang ist die Prophylaxe. Hier sind einige Tipps für gesundes Zahnfleisch, mit denen Du Dein Risiko minimieren kannst.

  1. Zähne regelmäßig putzen
  2. Putztechnik optimieren
  3. Gute Zahnpflegeprodukte verwenden
  4. Hausmittel zur Zahnpflege verwenden
  5. Regelmäßige Zahnarzttermine wahrnehmen
  6. Rauchen aufgeben
  7. Auf gesunde Ernährung achten
  8. Genügend Wasser trinken
  9. Stress reduzieren
  10. Zähne beim Sport schützen

1. Zähne regelmäßig putzen

Die richtige Zahnpflege ist der Schlüssel zur Vermeidung von Zahnfleischproblemen. Benutze eine weiche Zahnputzbürste, z. B. von Sensodyne, und putze Deine Zähne zweimal täglich. Verwende dabei eine fluoridhaltige Zahnpasta, wie die von Oral-B, um Karies vorzubeugen. Achte darauf, auch die Zwischenräume am Zahn zu reinigen, entweder mit Zahnputzseide oder Interdentalbürsten.

Wenn Du Zahnersatz trägst, sei es Kronen, Brücken oder Implantate, ist eine sorgfältige Pflege ebenfalls unerlässlich. Reinige sie gemäß den Informationen Deines Zahnarztes und halte regelmäßige Kontrolltermine ein.

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2. Die richtige Putztechnik anwenden

Die Art und Weise, wie Du Deine Zähne putzt, ist genauso wichtig wie die Häufigkeit. Vermeide zu festes Bürsten, da dies das Zahnfleisch verletzen kann. Deine Zahnputzbürste sollte in einem Winkel von 45 Grad zu Deinen Zähnen stehen. Führe beim Zähneputzen sanfte, kreisende Bewegungen auf dem Zahn aus, ohne zu viel Druck auszuüben.

3. Gute Zahnpflegeprodukte verwenden

Regelmäßiges Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide entfernen Plaque und verhindern weitere Schäden am Zahnfleisch. Achte beim Zahnseidenkauf darauf, dass das Produkt leicht gleitet. Für Zahnspangen, Brücken und große Zahnzwischenräume eignet sich eine Flauschzahnseide, z. B. von Oral-B. Elektrische Schall- oder Ultraschallzahnbürsten können auch helfen, da sie besonders sanft in der Anwendung sind.

Verwende zudem eine Zahnpasta gegen Zahnfleischrückgang, wie das NBF Gingival Gel. Diese Zahnpasta gegen Zahnfleischrückgang erzielt im Test gute Ergebnisse. Empfehlenswert ist außerdem Lacalut bei Zahnfleischrückgang. Diese medizinische Zahncreme sorgt für eine spürbare Straffung und Festigung des Zahnfleischs. Eine gute Lösung für unterwegs sind Zahnputztabletten. Sie sind hilfreich, wenn Du gerade keine Zahnputzbürste zur Hand hast.

👍 Tipp: Ergänzend empfiehlt es sich, eine Mundspülung zu verwenden. Benutze am besten eine Mundspülung ohne Alkohol, da diese Dein Zahnfleisch nicht reizt. Mehr dazu kannst Du im Testbericht zum Thema „Mundspülungen gegen Zahnfleischentzündungen“ erfahren.

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4. Hausmittel zur Prophylaxe

Es gibt verschiedene Hausmittel gegen Zahnfleischrückgang. Diese tragen zu einer gesunden Mundflora bei, wirken entzündungshemmend und beugen dadurch Zahnfleischrückgang vor.

  • Kokosöl gegen Zahnfleischrückgang: Ölziehen mit Kokosöl kann gegen Zahnfleischrückgang helfen. Das hochwertige Öl hat entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften, die dazu beitragen, Deine Mundflora gesund zu erhalten. Erfahre im Mundziehöl-Test, welche Öle sich noch dafür eignen.
  • Salzwasser-Spülung: Eine einfache Salzwasser-Spülung kann bei der Reduzierung von Zahnfleischentzündungen und Schwellungen helfen. Mische einen Teelöffel Salz in einem Glas mit warmem Wasser und spüle Deinen Mund damit mehrmals täglich.
  • Aloe-Vera-Gel: Aloe Vera hat heilende Eigenschaften und kann bei der Behandlung von Zahnfleischproblemen helfen. Trage etwas Aloe-Vera-Gel sanft auf Dein Zahnfleisch auf und spüle den Mund danach gründlich aus.

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👍 Tipp: Im Ratgeber kannst Du mehr über Hausmittel gegen Zahnfleischentzündungen erfahren.

5. Regelmäßige Zahnarzttermine wahrnehmen

Gehe regelmäßig zum Zahnarzt, um sicherzustellen, dass Deine Mundgesundheit in bester Verfassung ist. Dein Arzt kann frühzeitig Anzeichen von Zahnfleischrückgang erkennen, Dir geeignete Maßnahmen empfehlen und weitere Informationen geben. Auf jeden Fall solltest Du einmal jährlich eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) zur Prophylaxe machen lassen.

👍 Tipp: Im Ratgeber kannst Du mehr über die Kosten einer PZR erfahren.

6. Rauchen aufgeben

Rauchen ist ein bekannter Risikofaktor für eine Zahnfleischrezession. Die Chemikalien im Tabak können das Zahnfleisch-Gewebe schädigen und die Durchblutung verringern. Wenn Du rauchst, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um mit dem Aufhören zu beginnen.

7. Auf gesunde Ernährung achten

Eine ausgewogene Ernährung ist nicht nur gut für Deinen Körper, sondern auch für Deine Mundgesundheit. Einige Vitamine helfen gegen Zahnfleischrückgang. Besonders hervorzuheben ist hier Vitamin C. Dieses kann das Zahnfleisch stärken und Entzündungen reduzieren. Orangen, Kiwis und Paprika sind gute Quellen für Vitamin C. Daneben verfügt Vitamin D3 über antientzündliche Eigenschaften. Du findest es z. B. in Avocados, Eiern, Champignons und Milchprodukten.

8. Genügend Wasser trinken

Wasser spült schädliche Bakterien aus Deinem Mund und trägt so zur Gesundheit Deines gesamten Mundraums bei. Achte deshalb darauf, ausreichend Wasser zu trinken. Du kannst dieses auch in Form von Tee zu Dir nehmen. Grüner Tee sowie Kamillentee enthalten Antioxidantien und wirken entzündungshemmend. Trinke täglich ein bis zwei Tassen, um Deine Mundgesundheit zu fördern.

9. Stress reduzieren

Stress kann sich negativ auf Deine Mundgesundheit auswirken. Er belastet und schwächt Dein Immunsystem, was Deinen Körper anfälliger für verschiedenste Erkrankungen macht – auch für einen Rückgang des Zahnfleisches. Versuche, Stress abzubauen, indem Du Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation in Deinen Alltag integrierst.

10. Zähne beim Sport schützen

Wenn Du Sport treibst, solltest Du unbedingt einen Mundschutz tragen, um Verletzungen Deines Zahnfleisches und Deiner Zähne zu vermeiden. Trage dafür z. B. einen Sport-Zahn-Schutz oder einen Mundschutz wie von Venum.

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Unser Fazit zum Thema: Zahnfleischrückgang

Eine Zahnfleischrezession ist ein ernstzunehmendes Problem, das Deine Mundgesundheit erheblich beeinflussen kann. Die Ursachen für den Rückgang können vielfältig sein, aber regelmäßige Zahnarztbesuche und eine gute Mundhygiene sind der Schlüssel zur Prophylaxe und Behandlung. Verwende dafür z. B. eine Zahnpasta gegen Zahnfleischrückgang aus dem Test, benutze Zahnputzseide, weiche Zahnbürsten oder Schallzahnbürsten und Mundspülungen.

OP bei Zahnfleischrückgang

Denke daran, dass Du Zahnfleischrückgang nicht selbst rückgängig machen kannst. Sobald Du erste Symptome bemerkst, solltest Du sofort einen Zahnarzt aufsuchen, um die beste Behandlungsoption für Dich zu finden und Informationen zu erhalten. Mit der richtigen Pflege und Vorsorge kannst Du jedoch das Risiko einer Gingivarezession minimieren und Deine Mundgesundheit aufrechterhalten. Dein Lächeln und Deine Zähne werden es Dir danken.

FAQ zum Thema: Zahnfleischrückgang

Wie sieht Zahnfleischrückgang aus?

Bei einem Rückgang des Zahnfleischs sind die Wurzeloberflächen von einem oder mehreren Zähnen sichtbar. Die Zahnwurzel ist somit ungeschützt und empfänglich für Bakterien. Zudem wirkt die Zahnreihe durch den Zahnfleischrückgang lückenhaft. Mit fortschreitendem Rückgang verstärkt sich dieser Effekt. Dies führt in einem späteren Stadium zu einer deutlich sichtbaren Parodontose mit Knochenabbau.

Zahnfleischrückgang – was kann man tun?

Je nachdem, wie weit die Zahnfleischrezession fortgeschritten ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten. In einem frühen Stadium können eine Professionelle Zahnreinigung und eine gute Mundhygiene als Prophylaxe helfen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Ist die Zahnfleischrezession schon weit fortgeschritten, kann oft nur ein operativer Eingriff die Symptome behandeln.

Was hilft bei Zahnfleischrückgang?

Entsteht der Zahnfleischrückgang durch einen Vitaminmangel, hilft es, die Ernährung zu optimieren, z.B. indem Du mehr Vitamin C oder Vitamin D3 integrierst. Zudem solltest Du Deine Oralhygiene durch regelmäßiges Zähneputzen, Zahnputzseide und Interdentalbürsten verbessern. Gegen Zahnfleischentzündungen helfen Hausmittel wie Kokosöl oder Aloe Vera, die entzündungshemmend wirken. Die beste Prophylaxe ist aber ein Besuch beim Zahnarzt. In der Praxis erfährst Du, wie sich Dein Zahnfleischrückgang behandeln lässt.

Welche Zahnpasta hilft bei Zahnfleischrückgang?

Verwende eine Zahncreme mit Fluorid, da diese Bakterien wirksam bekämpft. Daneben kommen auch die Zahncremes von Lacalut und NBF zur Prophylaxe in Frage. Diese wurden speziell dafür entwickelt, das Zahnfleisch zu stärken und es bei der Regeneration zu unterstützen. Ergänzend kannst Du Mundspülungen ohne Alkohol und Zahnputztabletten für unterwegs verwenden.

Welche Zahnbürste sollte man bei Zahnfleischrückgang verwenden?

Benutze eine Zahnputzbürste mit weichen Borsten. Diese schonen das Zahnfleisch und verhindern, dass es zu Zahnfleischbluten kommt. Wichtig ist auch die richtige Putztechnik: Führe die Zahnputzbürste in sanften, kreisenden Bewegungen über die Zahnreihen, ohne großen Druck auszuüben. Putze die obere und untere Zahnreihe jeweils für 1,5 bis 2 Minuten.

Welche elektrische Zahnbürste kann man bei Zahnfleischrückgang verwenden?

Elektrische Zahnputzbürsten arbeiten besonders gründlich und entfernen Plaque zuverlässiger als manuelle Handzahnbürsten. Im Online-Test schneidet die Philips Sonicare ExpertClean am besten ab. Möchtest Du eine Schallzahnbürste verwenden, empfehlen sich die Philips Sonicare DiamondClean 9000 und die Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4200. Sehr schonend und wirkungsvoll zugleich arbeiten Ultraschallzahnbürsten. Diese gibt es beim Hersteller emmi-dent.

Quellen und weiterführende Links

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Zahnfleischrückgang: Die besten Tipps gegen Zahnfleischschwund
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  1. dan am 20. August 2023

    kann zahnfleischrückgang auch entstehen, wenn man alkohol oder andere falsche sachen trinkt?

    Antworten
    • zahnpflegetipps.org am 21. August 2023

      Lieber Dan,

      ja, auch Alkohol und Getränke, die eine hohen Säure- oder Zuckergehalt haben, können Zahnfleischrückgang fördern. Besonders durch Alkohol entsteht ein saures Milieu im Mund, wodurch sich Bakterien schneller vermehren.

      Liebe Grüße 🙂

      Antworten
  2. Kaspar am 7. September 2023

    Hab den Artikel gelesen und erstmal Lacalut und eine Mundspülung bestellt XD Keine Lust, das sowas mal mit meinem Zahnfleisch passiert…Vor allem so ne Transplantation klingt echt übel.

    Antworten
    • zahnpflegetipps.org am 8. September 2023

      Lieber Kaspar,

      schön, dass Dich der Artikel dazu motiviert hat, mehr auf Deine Mundgesundheit zu achten!

      Alles Gute und liebe Grüße 🙂

      Antworten
  3. Sandy am 28. September 2023

    Ist Bleaching eigentlich gefährlich fürs Zahnfleisch? Also kann man davon Zahnfleischrückgang bekommen? LG, Sandy

    Antworten
    • zahnpflegetipps.org am 29. September 2023

      Liebe Sandy,

      wenn Du Dein Zahnfleisch beim Bleaching schützt, sodass kein Bleichmittel daran gelangt, ist es nicht gefährlich. Ansonsten würde das Bleichmittel das Zahnfleischgewebe angreifen und möglicherweise Entzündungen hervorrufen.

      Liebe Grüße 🙂

      Antworten
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